Donnerstag, 11. Juni 20091 & 1 lebt hinterm Mond1 & 1 lebt hinterm Mond, aber so richtig. Heute bekam ich beim Ausloggen aus einem Postfach ein Banner angezeigt: "Sicherer, schneller und einfacher: Der neue Internet Explorer 7 - jetzt downloaden". Dazu muss man sagen, dass derzeit laut Wikipedia die Version 8.0.6001.18702 aktuell ist, Version 7 kam laut Wikipedia am 19. Oktober 2006 raus. Das wäre also so, als ob man heute für den "neuen" Firefox 1.5 Werbung machen würde, oder für den "neuen" Standard XHTML 1.0. Schlaft weiter! Sonntag, 23. November 2008X-ForwardingX-Forwarding ist eine verdammt coole Sache. Man stellt eine SSH-Verbindung von einem Rechner mit X-Server (z. B. Linux-Rechner mit grafischer Oberfläche) zu einem anderen, ebensolchen her. Danach startet man auf dem entfernten Rechner grafische Programme, die lokal angezeigt werden, aber trotzdem auf dem entfernten Rechner laufen, und dort auch auf das Dateisystem etc. zugreifen können. Das funktionert erstaunlich problemlos, aber es gibt eine etwas fiese Falle, in die ich heute getappt bin: Wenn man auf dem lokalen Rechner den KDE laufen hat, und der auf den anderen Rechner ebenfalls installiert ist, sollte man nicht auf die Idee kommen, den Kicker (die Kontrollleiste am (meistens) unteren Bildschirmrand) über das X-Forwarding zu starten. Bei mir hatte das nämlich den Effekt, dass die Netzwerkverbindung spontan komplett ausgelastet war, ebenso der lokale Rechner. Das ging sogar so weit, dass der lokale Rechner überhaupt nicht mehr zu kontrollieren war. Erst nachdem ich das Netzwerkkabel physikalisch gezogen hatte, konnte ich den Rechner wieder kontrollieren, und nach einem Neustart der grafischen Oberfläche (init 2 gefolgt von init 5) lief wieder alles normal. Auf dem entfernten Rechner musste ich noch einen ALSA-Prozess killen, der irgendwie den Disconnect überlebt hatte, danach war auch dort wieder alles bestens. Trotzdem nicht gerade im Sinne des Erfinders ... Samstag, 26. Juli 2008Audio aus Video-Dateien extrahieren leicht gemachtVorbemerkung: Ich gehe in diesem Dokument nicht auf rechtliche Aspekte ein. Der Leser/die Leserin dieser Zeilen möge sich selbst darüber informieren, ob alle durchgeführten Schritte rechtlich unproblematisch sind (wovon ich zwar ausgehe, wofür ich jedoch nicht garantieren kann). Mitunter kann es sein, dass man aus Video-Dateien die reinen Audio-Informationen extrahieren möchte, z. B. bei einem Musikvideo oder beliebigen anderen Videos, bei denen das pure Audio nützlich sein kann. Möglicherweise möchte man auch kreativ werden, und Ausschnitte des Audio-Tracks beliebig verarbeiten. Wie aber kann man die Audio-Daten möglichst schnell und verlustfrei extrahieren? Ich habe bisher gute Erfahrungen mit den Programmen mplayer und mencoder gemacht, die für zahlreiche Plattformen zur Verfügung stehen, und mit ausgesprochen vielen Dateiformaten umgehen können. Das genaue Lizenzmodell ist je nach Komponente unterschiedlich, aber grundsätzlich sind alle Teile unter Open-Source-Lizenzen verfügbar. Hierzu muss man als Windows-Benutzer zunächst die Download-Seite korrekt verstehen, derzeit gibt es ein Package "MPlayer 1.0rc2 Windows" und ein Package "MPlayer 1.0rc2 Windows GUI" (1.0rc2 ist hierbei die Versionsnummer). Das Package mit der GUI enthält nur eine ausführbare Datei ("gmplayer.exe" - MPlayer mit GUI), das andere enthält gleich zwei ("mplayer.exe" und "mencoder.exe"), bei beiden ist jedoch keine GUI vorhanden, was aber ideal ist, um Dateien automatisiert zu konvertieren. Ich habe kurzerhand beide Pakete geladen, so hat man alle Möglichkeiten. Im Folgenden wird von Windows als Betriebssystem ausgegangen, auf anderen Betriebssystemen sollte die Vorgehensweise jedoch nahezu identisch sein. Mit dem GMPlayer kann man jetzt das Video normal anschauen. Falls das nicht gehen sollte, kann man noch die Binary Codecs installieren (wenn man beide Pakete installiert hat, natürlich für beide). Diese sind nicht als Quellcode verfügbar, sondern binary only, außerdem nicht alle für jede Plattform. Dafür kann man mit diesen einige weitere Dateitypen abspielen. Wenn es jetzt immer noch nicht geht, muss man wie gewohnt mit seiner Lieblings-Suchmaschine nach einer Lösung suchen. Jetzt kann man versuchen, die Audio-Infos automatisch zu extrahieren, dazu sollte man eine Shell öffnen (Win+R, "cmd.exe" eigeben, dann mit "cd verzeichnis" in das Verzeichnis wechseln, in dem die Input-Datei liegt). Danach kann man mit dem mplayer den Dump durchführen:
Die Bestandteile im Einzelnen:
Hierbei werden die Audioinformationen lediglich extrahiert, aber nicht in ein anderes Format gewandelt. Bei mp3-Soundinformationen ist das OK, bei anderen Formaten sollte man die Dateiendung geeignet wählen. Wenn man die Dateien auf einem tragbaren Player anhören möchte, und der mit dem verwendeten Soundformat nicht zurecht kommen sollte, muss man etwas längere Wartezeiten in Kauf nehmen, und das Material transcoden. Das könnte dann so aussehen:
Die Bestandteile im Einzelnen:
Jetzt werden die Audio-Daten komplett transkodiert, was mit einer Qualitätsverschlechterung einhergehen kann, dafür sollte die resultierende Datei mit jedem beliebigen Player kompatibel sein. Die Optionen für die LAME-Bibliothek sind vielfältig, meistens reicht es jedoch einfach, eines der Presets zu wählen: Geschwindigkeit:
Preset (Zitat aus der Hilfe):
Ich persönlich empfehle "lameopts preset=standard" für (im positiven Sinne) normale Ohren und Ansprüche und "lameopts preset=medium" für mp3-Player mit knappem Speicherplatzangebot. Was aber tun, wenn man ein ganzes Verzeichnis mit Dateien auf einen Schlag konvertieren möchte? Ich hab auf http://www.techlifeweb.com/2007/04/how-to-convert-ipod-video-to-divx-or.html ein recht elaboriertes Batch-Skript gefunden, das mir jedoch etwas arg "oversized" zu sein scheint, meine Ansprüche sind weniger komplex, daher habe ich folgendes einfache Batch-Skript gebaut.
Wer mit keinem der vorhanden Modi leben kann, kann selbstredend beliebig viele weitere anlegen. Dienstag, 11. Dezember 2007Dreist?
Aus dem Text in einem Popup:
Hinweis: Möchten Sie keine Pop-Up-Fenster mehr von Werbefirmen bekommen? Hierzu können Sie sich einen so genannten PopUp-Blocker installieren. google.de bietet einen kostenlosen Blocker an: http://toolbar.google.de/Das wäre ja wie wenn man Spam bekommen würde, wo für einen Spamfilter geworben wird ... Moment, das hat's doch auch schon gegeben. Trotzdem dreist! Freitag, 23. Juni 2006Nanu?!?Also DAS ist ja mal seltsam: Mein altes Notebook (das ich zwischenzeitlich meiner Mutter vermacht habe) macht mittlerweile so einige Probleme, daher hab ich ihr jetzt ein neues bei eBay "geschossen". Nachtrag: Mittlerweile ist die LED vom Leuchten in ein hecktisches Blinken übergegangen, dessen Frequenz abzunehmen scheint. Wobei das Blinken jetzt schon seit mindestens einer Stunde anhält. Interessant. Nachtrag2: Das Blinken hat erst nach mehreren Stunden komplett aufgehört, sehr interessant. Wobei man sich halt fragt, wo da wohl die ganze Energie gespeichert war. Das Notebook ist noch eines von den alten, mit internem Netzteil (neuere haben ja alle ein externes Netzteil), wahrscheinlich hat es damit zu tun. Vielleicht soll das Netzteil in der Lage sein, Spannungsschwankungen auszugleichen, und hat deswegen sehr große Kondensatoren verbaut, oder so. Freitag, 19. Mai 2006Von MP3-Playern und deren Innereien ...Ich hab ja mal geschrieben (hier), dass mein MP3-Player eine Firmware hat, die man eigentlich updaten können soll, wobei allerdings absolut nichts über den Player verraten wird, was ihn eindeutig identifizieren könnte. Heute morgen klickte ich mich auf der Suche nach einer Einstellung durch die Menüs, und stellte fest, dass man sich in einem Menü die Firmwareversion anzeigen lassen kann. Nach kurzer Suche (und einigem Lesen der gefundenen Seiten) weiß ich jetzt mehr über das Ding, als ich je dachte, erfahren zu können. Kurz gesagt werde ich die Firmware auf dem Gerät in Ruhe lassen, weil es wohl doch recht riskant ist, das Ding zu flashen, zumal er ja gut funktioniert. Aber es ist schon faszinieren zu sehen, wie viel Mühe einige investiert haben, um der Hardware ihre Geheimnisse zu entlocken. Es handelt sich wohl um eine der zahllosen Varianten des "S1 Mp3 Player" (oder einfach "S1mp3"), der von zahllosen Herstellern unter einenen Namen vertrieben wird, und für den es auf S1mp3.org (http://www.s1mp3.org/en/) eine richtige Community aus Hobbyisten gibt, die dem Ding eine selbstgebaute Firmware verpassen wollen. Auch wenn ich wohl bei der Originalfirmware bleiben werde: Daumen hoch, sehr beeindruckend! Samstag, 22. April 2006HTML-Bearbeitung mit OpenOffice.org Writer
Wenn man mit dem OpenOffice.org Writer eine HTML-Datei öffnet, die Tabellen enthält, kann es sein, dass die Tabellen ziemlich merkwürdig aussehen, genauer: alle Tabellenzellen sind viel zu groß. Das hat mich ziemlich genervt, also hab ich nach einer Möglichkeit gesucht, das Problem zu lösen:
Sonntag, 2. April 2006Viehmänner ...Einen wirklich interessanten Webservice hab ich in Svens Blog gefunden (http://www.svenhartge.de/blog/archives/228-Duenn-verteilt.html): Geogen (http://christoph.stoepel.net/geogen.aspx) erstellt aus dem eigenen Nachnamen eine Deutschlandkarte mit der Verteilung desselben. Natürlich musste ich das gleich mal ausprobieren, was dann etwa so aussieht:
Interessant ist hierbei vor allem die Ballung in Hessen, "Viehmann" ist wohl ein absolut typischer hessischer Name. Angeblich findet man die meisten Viehmänner im Lahn-Dill-Kreis, wo ich auch herkomme ... Ansonsten macht der Webdienst sofort süchtig, man fängt an, sich an die ganzen Nachnamen aller Personen, die man jeh kannte, zu erinnern. Wobei mein NN wohl der mit der größten Ballung ist, alle anderen, die ich ausprobiert habe, sind viel gleichmäßger über das Bundesgebiet verteilt. Warum? Keine Ahnung. Von Updates und deren FehlenDer letzte Blog-Eintrag liegt jetzt schon etwas zurück. Warum? !Zeit. Irgendwie braucht man halt doch ein wenig Muße, um seine Gedanken zu formulieren, sei es als Blog, oder anderswo. Außerdem hat Adam eine richtig gute Idee gehabt, er hat nämlich ein kleines Wiki (http://coffeehaus.de) aufgesetzt, in dem er (und ich) diverse Gedanken/Erfahrungen/Tipps festhalten, wobei die Struktur eines Wikis für sowas auch besser geeignet ist, als ein Blog, das ja eher Tagebuchcharakter hat/haben sollte. Dort sind einige Artikel von mir (oder zumindest von mir ergänzt), wobei das Wiki aber im Moment wohl noch nicht von den Suchmaschinen wahrgenommen wird (wahrscheinlich ist die Domain noch zu neu). Das Einzige, was mich ein klein wenig nervt, ist das Markup des Wikis, das sich leider vom gewohnten Mediawiki-Markup (u.a. Wikipedia) unterscheidet. Aber irgendwie ist es wie mit manchen Programmiersprachen, es sieht etwas anders aus, aber die grundlegenden Ideen sind mal wieder exakt gleich (... das Gefühl hab ich auch immer bei C# und VB.NET, die Syntax mag sich unterscheiden, aber irgendwie sind die zugrundeliegenden Konzepte dann doch die gleichen ...). Aber keine Angst, ich hab die Idee mit meinem Blog nicht begraben, sondern will auf jeden Fall ab und zu ein paar Einträge posten. Aber natürlich muss man erst mal was zu erzählen haben, die Einträge sollen ja nicht langweilig sein. In der Zwischenzeit kann ich Adams Wiki wärmstens empfehlen: http://coffeehaus.de. Ansonsten bin ich auch ab und zu an meiner Homepage am basteln, aber die ist ja permanent "work in progress" (wie wahrscheinlich fast jede Homepage). Freitag, 3. März 2006Das .NET-Framework kann grausam sein.Wie das? Es unterstützt Rechtevergabe, feingranuliert und detailliert einstellbar. An und für sich eine gute Sache. Aber das Programm zum Einstellen der Rechte ("mscorcfg.msc" (Snap-In für die MMC, ruft intern die "mscorcfg.dll" auf)) warnt einen nicht, wenn man gerade dabei ist, sich mit einer fetten Wumme in den Fuß zu schießen. Man kann nämlich beliebige Rechte (ausführen, reflection, Zugriff auf's Dateisystem, etc.) setzen und auch wieder löschen, das ganze gillt dann für beliebige .NET-Programme. Die mscorcfg.dll ist ein .NET-Programm. Muss ich weiter reden? (Wenn man den dummen Fehler gemacht hat, und zu viele Rechte weggenommen hat, kann es sehr gut sein, dass die mscorcfg.dll nicht mehr ausgeführt werden kann, denn die ist selbst ja auch an die Rechtevergabe gebunden.) Das bekommt man aber erst hinterher gesagt, wenn es zu spät ist. Es gibt auch noch ein Kommandozeilenprogramm zur Rechtevergabe, aber das ist auch ... ein .NET-Assembly. Damn! Wer jetzt denkt: Ich hab doch mehrere Versionen des .NET-Framework installiert, und jede Version hat ja ihre eigene Rechtevergabe, da nehm ich einfach die mscorcfg.msc einer anderen Version, die ich noch ausführen kann: Denkfehler! Zwar kann man dann (dank der getrennten Rechte für die verschiedenen .NET-Versionen) die andere mscorcfg.msc noch ausführen, aber jede mscorcfg.msc kann nur für ihre eigene Version die Rechte anzeigen/ändern, die Versionen des Frameworks sind hermetisch voneinander abgetrennt (was ja ansonsten eine gute Sache ist). Glücklicherweise kann man das .NET-Framework deinstallieren und reinstallieren, ohne das Visual Studio anzurühren, das spart ziemlich viel Zeit. Donnerstag, 23. Februar 2006innovativ: Linux Distribution ChooserDas ist auch mal innovativ: Der "Linux Distribution Chooser", eine Webanwendung, die allen Unentschlossenen dabei helfen soll, die passende Linux-Distribution zu finden. Gute Idee! Link : http://www.zegeniestudios.net/ldc/ Wobei ich an dieser Stelle gleich noch mal Ubuntu (und Kubuntu) (http://www.ubuntu.com) loben möchte, die mir nicht nur vom obigen Dienst empfohlen wurden, sondern mit denen ich auch schon selbst einige positive Erfahrungen gemacht habe. Dienstag, 14. Februar 2006Yahoo-Account überführt Einbrecher
Das ... ist ja wohl wirklich sehr dumm: http://www.testticker.de/pcpro/news/home_computing/news20060214014.aspx.
Donnerstag, 9. Februar 2006nine/four
Nachdem Silvia und Sven ja schon das Mem weitergetragen haben, will auch ich mich fügen.
Montag, 30. Januar 2006Zwei Y-Achsen: Unterschiedliche Messgrößen im selben Diagramm in OOo (OpenOffice.org)
Ich wollte eigentlich nur was ganz einfaches in OOo Calc als Diagramm darstellen: Zwei Datenreihen, die beide von X abhängen, aber unterschiedliche Skalierungen haben, und deswegen jeweils eine eigene Y-Achse bekommen sollten. Klingt ganz einfach, ist aber etwas umständlich realisiert (IMHO), hier (http://de.openoffice.info/viewtopic.php?p=22708) hab ich die Früchte meiner Bemühungen gepostet, nachdem ich mit der Hilfe von OOo leider nicht ausgekommen bin.
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